Die
Erschließung der Almbachklamm hängt wie vieles im Berchtesgadener Talkessel mit dem Salz
zusammen. Um die großen Mengen Brennholz für die Salinen in Marktschellenberg und
Berchtesgaden herbei zuschaffen bediente man sich der Holztrift. Durch diese Technik war
es möglich das Holz ohne Strassen ins Tal zubringen. Bei der Trift werden lose
Stämme in Flüssen und Bächen verbracht und im Frühjahr mit aufgestautem Wasser
talwärts geschwemmt.
Der heutige Weg durch die Almbachklamm wurde 1894 durch Ingolstädter
Pioniere, auf der Basis des alten Triftsteigs gebaut.
Am 26. Juni 1998 wurde der Klammweg durch ein starkes Unwetter sehr
stark beschädigt und konnte am 1.Mai 1999 wieder eröffnet werden.
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