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Geschichte
des Gasthauses Mesnerwirt
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| 1727 bekam
Joseph Prantner am Ettenberg vom Fürstprobst die Bewilligung Bier zu brauen und
auszuschenken. Es wurde ihm bei Entzug der Konzession angedroht, nicht an junge Burschen
und fahrendes Volk auszuschenken. |
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Gasthaus Ettenberg 1894 |
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Wortlaut der Verleihungurkunde:
Dem Supplicanten Josephen Prantner Mesner am Ettenberg,
ist auf sein unterthänigstes Anlangen, um ihner das braune Bier brauens zu bewilligen per
Signaturam zubedeudten, befolchen worden, wasgstalten man ihm in Ansehung der
behgebrachten erhöblichen Ursachen, in solch: seinem Gesuch gdig. |
| Ettenberg 1894 |
willfahrtet, mithin bewilliget
haben wolle, daß er fürohin gleichwie bishero aufversuchen: und widerrufbar solches für
die ankommente Kirchpförtner gegen denn bishero jährlich verraichten Dienst ausschenken,
und verleithgeben durfte, doch mit dem gemessenen Auftrag, das der selbe sich keiner weis,
und zwar bey verlust dieser conceßion unterstehen solle, ainige Zöchereyen der jungen
Pursch zugestatten oder frembde vagirent: liederliches Gsindl zu behörbergen. Signatum in
Consilio Berchtesgandensi den 2. Mai r. 1727 Franz
Jos. Ehner Secretare. |
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